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Unser Gebirgsurlaub im Juli 2003 in Mittenwald (Bayern)

Reisebeschreibung

Unser Gegirgsurlaub im Juli 2003 wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Denn für uns als ausgesprochene "Flachländer" ist ein Hochgebirgsurlaub immer wieder etwas Besonderes.

Die Bilder haben wir mit unserer neuen Digitalkamera Canon IXUS 400 gemacht. Mit dieser Canon Digitalkamera sind wir sehr zufrieden.

http://www.mittenwald.com/

 Ankunft auf dem Luttenseehof  Inge und Hanna blödeln   top

Angereist sind wir in 2 Tagesetappen mit dem eigenen Auto über Chemnitz, wo wir bei meinem Chousin in Falken einmal übernachtet haben. In der Nähe von Falken im Ortsteil Callenberg (Autobahnabfahrt Hohenstein-Ernstthal - Richtung Waldenburg) liegt das Naherholungsgebiet Stausee Oberwald - wohin sich im Sommer immer ein Abstecher von der Autobahn lohnt (A 4  zwischen Chemnitz und Gera). Dann sind wir alle zusammen (4 Personen - mein Cousin Lothar mit seiner Frau Johanna, Inge und meine Wenigkeit) in unserem Mitsubishi über München nach Mittenwald gefahren. Weil Lothar schon oft in Mittenwald war, hat er uns mitten durch München gelotst. Die meisten fahren um München herum über die Autobahn. Diese Strecke ist natürlich viel weiter. Trotzdem haben wir nicht allzu viel von München gesehen. Als Kraftfahrer muss man sich leider immer auf die Strasse konzentrieren, denn der Verkehr in der Großstadt ist dicht.

Wir sind an den runden BMW-Türmen (vier Zylinder) vorbeigekommen.

Auch am neuen Olympiastadion, welches gerade mit einer großen Zahl an Kränen im Bau war, sind wir vorbeigekommen.
http://www.muenchen.citysam.de/olympiapark.htm
Hinter München sind wir auf der Autobahn A 95 bis kurz vor Garmisch-Partenkirchen weitergefahren. Wenn man auf der Autobahn vor Garmisch schon die hohen Berge sieht, hat man als Kraftfahrer das trügerische Gefühl, auf ebener oder leicht steigender Straße immer bergab zu fahren. Mit 180 PS unter der Haube spürt man auch leichte Steigungen nicht, sodass das Gefühl abwärts zu fahren, noch verstärkt wird. Sicher werden mir das auch andere Kraftfahrer bestätigen, wenn sie diese Strecke abfahren.

Hinter Garmisch-Partenkirchen geht es dann über viele zart geschwungene Kurven wirklich richtig bergauf. Kurz vor Mittenwald sind wir dann von der B2 rechts abgebogen, um kurz vor Mittenwald noch einmal rechts auf eine steile Privatstrasse der Bundeswehr abzubiegen, und nach mehreren hundert Meterm unfallfrei den Luttenseehof zu erreichen.

Die breiten Bauernbetten  Gemütliches Abendessen   top

Unser Urlaubsdomizil auf dem Luttenseehof bei der freundlichen Familie Seitz hatte es uns dann schnell angetan. Unser Zimmer war mit rustikalen Bauernmöbeln gemütlich eingerichtet, die Betten sehr breit und die Aussicht vom überdachten Balkon auf den Karwendel faszinierend. Zum Frühstück gab es immer wohlschmeckende frische Brötchen. Die Athmosphäre in der kleinen Pension war sehr familiär und gemütlich.

Schöne Häuser in Mittenwald  Hotel und Restaurant "Gröblalm"   top

Der Luttenseehof liegt etwas außerhalb von Mittenwald und ist vom Zentrum aus auf kurzen, mäßig ansteigenden Wegen leicht erreichbar. Auf halben Weg von Mittenwald zum "Luttenseehof" liegt der bekannte Alpengasthof Gröblalm, von dessen großer Gaststättenveranda aus hat man einen herrlichen Blick auf Mittenwald und die umliegenden hohen Berge bis weit nach Oesterreich hinein.

Der Autoverkehr ist um Mittenwald herum nur gering. Gleich hinter dem Luttenseehof liegt der kleine flache Luttensee, welcher sich im Sommer so aufheizt, dass er angenehme Badetemperaturen erreicht. Dorthin fährt eher selten mal ein Auto. Die etwas höher gelegene Kaserne wird auch nur noch wenig genutzt.

Durch Mittenwald verläuft die Bundesstrasse 2, an der auch Schwedt liegt. Früher verlief die B2 mitten durch Mittenwald. Jetzt führt sie über eine neue Trasse abseits des Zentrums.

Blick auf den Karwendel  Blick auf den Karwendel   top

Wer erstmals nach Mittenwald kommt, denkt dass Mittenwald eine Stadt ist. Das stimmt aber nicht. Mittenwald ist ein sogenannter "Marktflecken". Arbeitgeber für viele Mittenwalder war bisher die Bundeswehr. In und um Mittenwald stehen mehrere Kasernen. Früher gab es in Mittenwald ein Mulibataillon (wie Ihr sicher wisst, ist ein Muli eine Kreuzung zwischen Pferd und Esel). Jetzt ist noch eine Hubsschrauberstaffel stationiert. Die Trainings-Hubschrauber fliegen auch regelmäßig um und über die Berge. Einmal ist einer während unseres Abstiegs kurz vor uns auf einem ganz kleinen Plateau gelandet. Neugierig wie ich bin, bin ich gleich hingelaufen, um mich über technische Details des Hubschrauber wie z. B. die maximale Flughöhe beim Piloten schlau zu machen. Die Anderen dachten schon, dass ich mich mit runterfliegen lassen wollte.

Viele Mittenwalder leben vom Tourismus. Der Ort liegt etwa 1000 Meter hoch und ist im Winter ein ausgezeichneter Winterurlaubsort zum Skilaufen. Weniger geübte Skiläufer müssen nicht unbedingt die steilen und halsbrecherischen Pisten vom Karwendel hinunterbrettern. Das Wintersportgebiet um den "Kranzberg" bietet auch für weniger geübte Läufer gute Abfahrten. Einige Pisten mit mehreren Liften liegen direkt hinter dem Luttenseehof. Da wird auch auf dem Luttenseehof mehr Trubel als im Sommer sein. Der Luttenseehof hat auch eine kleine öffentliche Gaststätte für alle durstigen und hungrigen Wanderer.

http://www.luttenseehof.de/luttenseealm/index.htm

Luttenseehof  Luttenseehof   top

Dem großen Parkplatz vor dem Luttenseehof nach zu urteilen, muss im Winter um den Kranzberg herum ganz schön was los sein. Denn die Skihänge sind am Abend auch künstlich beleuchtet. Es wäre sicher auch im Winter ein erholsamer Urlaub bei Familie Seitz auf dem Bauernhof. Wir sind zwar keine Skiläufer, aber mit festen Bergstiefeln könnten wir auch im Winter gut im Schnee wandern.

Mittenwald hat ganzjährig ein sehr gesundes Klima. Durch die Nord-Süd-Lage des Tals ist die Luft immer in Bewegung, sodass der Ort auch im Winter nebelfrei ist. Der Ort liegt in einem breiten Tal, durch das die Isar fließt. Das Wasser der Isar ist auch im Hochsommer noch eiskalt.

Die Isar  Die Isar   top

http://www.touristikverbund-oberes-isartal-karwendel.de/

An einem Tag bin ich wegen Blasen an den Füßen nicht mit ganz hoch auf die Berge geklettert und habe vom Parkplatz ewas oberhalb von Mittenwald aus die Isar erkundet. Trotz Niedrigwasser war die Strömung noch ziemlich reißend, sodass ich mich - obwohl verlockend - nicht in das Wasser gewagt habe. Im Frühjahr zur Zeit der Schneeschmelze muss die Isar auch im Oberlauf ein ganz schön reißender Fluss sein.

Im Vorjahr, also 2002 waren wir das erste Mal in Mittenwald. Da sind wir auch mal mit der Seilbahn zum Karwendel hochgefahren und dann von ganz oben über Stock und Stein wieder runtergelaufen. Doch das muss man sich als "Flachländer" nicht unbedingt antun, - zumal, wenn man wie ich - einige "Pfunde" zuviel auf den Rippen hat. Wenn man erst mal oben ist kommt man natürlich auch wieder irgendwie runter. Doch sollte man dafür als ungeübter Bergsteiger ausreichend Zeit einplanen. Für stark Übergewichtige ist sowohl der Aufstieg als auch der Abstieg besonders anstrengend. Der Aufstieg kann noch leichter als der Abstieg sein - vorausgesetzt die Luft wird beim Aufstieg nicht zu knapp. Auf steil abfallenden Geröllpisten kommt vor allem der Übergewichtige schneller ins Stolpern, als ihm lieb ist. Da versagt einfach schneller die "Bremse". Also Vorsicht ...

http://www.steinmandl.de/Homepage.htm?Karwendel.htm

Ein Übergewichtiger muss zu oft stehenbleiben und verschnaufen, was dann wieder für die Schlanken in der Wandergruppe stressig wird. Besser ist, man fährt mit dem Lift rauf und runter und nimmt sich dafür mehr Zeit zum Herumkraxeln auf dem Gipfel. Denn nichts ist interessanter, als von den Gipfeln nach allen Seiten die schönen Aussichten zu genießen - besonders bei schönem Wetter und guter Fernsicht.

In der Partnachklamm  In der Partnachklamm   top

http://www.metalldatenbank.de/texte/vogler_8_seeligkeiten/Partnachklamm.htm

Interessant war auch eine Wanderung von Garmisch-Partenkirchen an der Olympiaschanze und dem Olympiastadion vorbei zur Partnachklamm. Der Weg durch die tief eingeschnittene Klamm kann besonders interessant sein, wenn im Frühjahr das Schmelzwasser durch die Klamm tost. Im Juli floss nicht mehr soviel Wasser durch. Aber getost hat es trotzdem noch. Nur stark regnen darf es in der Klamm nicht. Dann kommt nämlich das Wasser von den Wänden und das ist dann kein reines Vergnügen.

Am Lautersee  Bettelnde Enten am Lautersee   top

Reizvoll ist auch eine Wanderung von Mittenwald zum Lautersee, den man auf einem bequemen Rundweg gemütlich umwandern kann. Man sollte etwas Entenfutter mitnehmen. Die Wildenten am Lautersee sind so zahm, dass sie den Wanderern fast bis auf Körperkontakt nahe kommen. Wir haben die Enten auch gefüttert. Am Lautersee ist auch eine natürliche Badestelle mit Gaststätte. Doch der See ist tief und das Wasser entsprechend kalt. Der relativ lange Winter in dieser Höhenlage und die kalten Schmelzwasser von den Bergen halten das Wasser kalt. Es ist aber auch sehr klar. Denn Abwässer fließen nicht hinein.

Karpfen in Ferchensee  Der Ferchensee   top

Einmal sind wir noch weiter bis zum Ferchensee gelaufen. Dieser liegt noch etwas höher als der Lautersee und hat auch ganz klares Wasser. Die fetten Karpfen im See kamen bis ans flachen Ufer. Wir haben sie auch mehrmals fotografiert. Leider hatten wir nichts mehr zum Füttern. Das hätten sie uns bestimmt gierig abgenommen. Die Karpfen haben uns aus dem Wasser bettelnd angesehen. Es sah jedenfalls so aus. Wahrscheinlich werden sie oft von Wanderern gefüttert, genau so wie die Wildenten.

Umzug "350 Jahre Mittenwalder Geigenbau"  Umzug "350 Jahre Mittenwalder Geigenbau"   top

http://www.matthias-klotz.de/sites/3-0/3-1matthiasklotz.html

Wir hatten das Glück, die 350-Jahrfeier anläßlich des 350 Geburtstages des "größten Sohnes" Mittenwalds, des Begründers des Mittenwalder Geigenbaus, Matthias Klotz (1653-1743) mitzuerleben. Der lange Umzug der vielen angesehenen Mittenwalder Geigenbau-Familien zu Fuß oder auf reichlich geschmückten Pferdewagen war ein Erlebnis der besonderen Art. Vor allem die Frauen in ihren gepflegten historischen Trachten und Kostümen waren eine Augenweide. Davon haben wir auch reichlich Bilder geschossen.

Feuer auf dem Karwendel  Blick zum Karwendel vom Luttenseehof   top

Am Abend haben dann die Mittenwalder auf den Bergspitzen rund um den Karwendel viele Feuer entzündet. Dabei wurde unter anderem eine große Geige mit der Zahl 350 aus vielen Einzelfeuern dargestellt. Von unserem Balkon aus mit direkten Blick auf den Karwendel war das sehr gut zu sehen. Das Holz für die vielen Feuer wurde vorher mühsam auf die Berge getragen. In Mittenwald gibt es viele historische Vereine, sodass sich das gut organisieren lässt. Auf dem linken Bild sind die Feuer auf dem Karwendel aus einer Entfernung von etwa 5 Kilometer zu sehen - aufgenommen mit der Videokamera mit etwa 25-fach optischen Zoom aus der Entfernung wie auf dem rechten Bild. Dei Zahl 350 und eine Geige sind auf dem Bild deutlich zu erkennen. Die Feuer brannten etwa in der Mitte des rechten Bildes etwas unterhalb des Kamms.

In der Engalm  In der Engalm   top

http://www.engalm.at/

Erlebnisreich war auch eine Fahrt über 2 private Mautstrassen ins nahe gelegene Almdorf  "Eng" in Österreich gleich auf der anderen Seite hinter dem Karwendelgebirge. Hier haben sich seit langer Zeit mehrere Bauernfamilien zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und nutzen im Sommer ein langes saftiges Wiesental gemeinsam zur Rinderhaltung. Auf den Wiesen stehen zum Teil uralte, bis zu 500 Jahre alte Ahornbäume. Die Kühe werden am Morgen aus ihren Ställen gelassen und suchen sich dann auf den großen Wiesen im langen Tal ihre Lieblingsplätze. Am Abend trotten sie wieder gemeinsam zurück zu ihren Ställen. Diese Kühe sind wirklich "glückliche Kühe".

Aufgrund der vielen Erlebnismöglichkeiten verging der Urlaub wie im Flug. Wir haben auch eine Fahrt über die Grenze nach Österreich bis nach Südtirol in Italien gemacht. Da mussten die Bremsen und die Kupplung oft ihre Kraft beweisen. Einmal ging es über 1000 Meter hoch und dann wieder auf langen Serpentinen ins Tal. Aber mit Motorbremse im zweiten Gang macht das Spass. Man muss nur immer schön auf der Strasse bleiben und darf sich nicht zu lange von den grandiosen Aussichten ablenken lassen. Auf den hohen Passstrassen in Österreich liefen die nicht eingezäunten Bergrinder frei über die Strassen. Die hatten überall "Vorfahrt". Für uns war das auch eine neue Erfahrung.

Turbinenhalle Walchenseekraftwerk  Fallrohre Walchenseekraftwerk   top

http://www.walchensee.de/anreise.html

Ein Abstecher zum Walchenseekraftwerk, welches nur einige Kilometer von Mittenwald entfernt liegt, ließen wir auch nicht aus. Durch die offenen Türen der großen Turbinenhalle haben wir uns auch mal die Wasserturbinen genauer angesehen. Der Bau dieses Kraftwerkes ist eine technische Großleistung gewesen - hat aber auch viele Todesopfer bei Unfällen gekostet. An die Unfallopfer wird mit einer Gedenktafel vor dem Werkeingang gedacht. Das Kraftwerk wird vom Energieriesen E ON betrieben.

Lüftlmalerei in Oberammergau  In der Wieskirche   top

http://www.wieskirche.de/
Steingaden

Eine Besonderheit in dieser Gegend sind die vielen liebevoll mit sogenannten Lüftlmalereien verzierten Hauswände. Besonders schöne sahen wir in Oberammergau. In der Nähe von Oberammergau haben wir uns auch die innen reichverzierte Wieskirche angesehen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub in der Alpenbergwelt und können auch den Luttenseehof als preiswerte und saubere Bleibe mit gutem Gewissen weiterempfehlen.    http://www.luttenseehof.de/mittenwald.html

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Last Update 13.01.11

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